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Yoga

Die bekanntesten und beliebtesten Yoga-Arten im Überblick

Elisabeth Naschberger-Mauracher
Elisabeth Naschberger-Mauracher01.02.2026
Ob dynamischem Vinyasa oder klassisches Hatha Yoga – entdecke die Vielfalt des Yoga und finde Deinen Stil.

Möchtest Du mit einer Yoga-Praxis beginnen, weißt aber gar nicht richtig, welche Yoga-Art die Richtige für Dich ist? Das ist verständlich. Denn es gibt sehr viele unterschiedliche Yoga-Arten. Dementsprechend kann es dem Anfänger recht schwerfallen, sich im Yoga-Dschungel zurechtzufinden. Dieser Artikel stellt die beliebtesten und bekanntesten Richtungen vor, um Dir einen Überblick zu verschaffen. Doch denk daran: Yoga ist 99% Praxis und 1% Theorie. Probiere deshalb verschiedene Stile aus und finde so heraus, welche der Yoga-Arten Dir guttun.

Bikram Yoga

Wer saunieren mag, der wird Bikram Yoga lieben! Bikram Yoga (oder auch Hot Yoga genannt) wird bei einer Raumtemperatur von 40 Grad Celsius und bei 40% Luftfeuchtigkeit praktiziert. Mach Dich daher auf eine intensive Schwitz-Session mit einem starken Reinigungseffekt gefasst. Bikram besteht nur aus 26 Yoga-Posen, die jedoch zweimal wiederholt werden und dabei wird vor allem auf die richtige Haltung Wert gelegt. Aus diesem Grund ist dieser Stil für Anfänger super geeignet!

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist der Ursprung der verschiedenen Yoga Stile. Die meisten Yoga-Formen, die es heute gibt, stammen von Hatha Yoga ab. Es ist eine klassische Herangehensweise an die Yoga-Praxis und dient oft als Grundlage, bevor eine bestimmte Richtung zur Vertiefung eingeschlagen wird. In einer Unterrichtsstunde mit „Hatha Yoga“ wirst Du viele Asanas (Yoga-Posen) kennenlernen, die Du etwas länger halten musst. Und der Übergang zwischen den Übungen erfolgt sanft und langsam. Es ist eine alles in allem ruhige Praxis, die super ist, wenn Du abends den Tag ausklingen lassen möchtest. Definitiv eine der entspanntesten Yoga-Arten.

Anusara Yoga

Anusara Yoga wurde im Jahr 1997 von John Friend in den USA begründet. Es ist daher eine junge und sehr beliebte Strömung unter den Yoga-Praktizierenden. Diese Schule gehört – wie das Iyengar Yoga – zur puristischen Form des Yoga. Anusara Yoga unterscheidet sich von den anderen Stilen in ihrem Fokus auf das Herz. Deshalb werden viele „herzöffnende“ Asanas ausgeführt. Dazu gehören vor allem Rückbeugen, wie das Kamel, die Kobra, der Bogen und viele mehr. Der Effekt: Anusara bringt Selbst- und Nächstenliebe, sowie Akzeptanz in Deinen Alltag!

Jivamukti Yoga

Jivamukti Yoga wurde in New York im Jahr 1984 von Sharon Gannon und David Life begründet. Dieser Stil gehört ebenfalls zu den jungen Strömungen und fand gerade in den letzten paar Jahren immer mehr Anklang in der Yoga-Community. Der Begriff „Jivamukti“ heißt so viel wie „Befreiung während man lebt“. Diese Yoga-Art gehört zu der Schule des Vinyasa Yoga und ist entsprechend dynamisch und körperlich fordernd. Darüber hinaus ist Jivamukti sehr spirituell. Deshalb kannst Du in einer solchen Yoga-Stunde dem Mantra-Singen begegnen. Es ist wirklich ein Yoga-Stil fürs Herz!

Vinyasa Yoga

Vinyasa Yoga (oder auch Flow Yoga oder Vinyasa Flow genannt) ist eine der beliebtesten Yoga-Arten. Wieso? Weil keine Yoga-Session genau gleich ist, wie die andere. Bei jedem Lehrer lernst Du unterschiedliche Sequenzen.

Dieser Stil ist sehr dynamisch und körperlich fordernd. Du wirst Dich permanent in Bewegung befinden und von der einen Pose in die nächste gleiten. Dabei synchronisierst Du Deinen Atem mit jeder Bewegung, sodass dabei ein Fluss entsteht, der Dich mental und körperlich aus dem stressigen Alltag in das Hier und Jetzt bringt.

Beim Vinyasa Yoga bleibst Du immer im Flow.
Beim Vinyasa Yoga bleibst Du immer im Flow.

Iyengar Yoga

Iyengar Yoga ist eine Yoga-Schule die von B.K.S. Iyengar begründet wurde. In einer Iyengar-Stunde lernst Du, stark auf Deine Haltung zu achten. Denn kein anderer Yoga-Stil ist so sehr auf Haltung fokussiert, wie Iyengar. Du wirst mit vielen Stützen praktizieren, wie Yoga-Blöcken, Kissen, Gurte und Riemen. Dadurch wird der Körper ideal unterstützt und entlastet. Dieser Stil ist deshalb sehr gut geeignet für Menschen mit körperlichen Leiden.

Ashtanga Yoga

Üblicherweise wird dieser Stil auch Power Yoga genannt. Ideal für Fortgeschrittene, ist diese Yoga Schule physisch sehr fordernd. Ashtanga besteht aus sechs sehr anstrengenden Yoga-Sequenzen. Der Praktizierende übt zunächst die erste Sequenz aus und steigt je nach Fortschritt in die nächste auf. Die Bewegungen werden dabei dynamisch und im Rhythmus des Atems ausgeführt, so dass ein sogenannter „Flow“ entsteht. Willst Du Deinen Körper an Grenzen bringen, die Du noch nicht kanntest? Dann ist Power Yoga genau das Richtige!

Kundalini Yoga

Die Kundalini-Praxis besteht aus vielen dynamischen und belebenden Posen. Diese zielen darauf ab, die Kundalini-Energie, die jeder Mensch im Körper hat, zu erwachen. Stelle Dir Kundalini einfach als eine Kraft-Quelle vor, die wie eine Schlange zusammengerollt in dem unteren Teil Deiner Wirbelsäule schlummert. Durch die Yogapraxis soll diese Energie erwachen und über die Wirbelsäule zum Scheitel hinaufsteigen und freigesetzt werden. Die Kundalini-Praxis hat eine sofortige und starke Wirkung auf Dein Wohlbefinden. Schon eine Unterrichtsstunde kann eine wunderbare, positive Wirkung auf Ihr geistiges und körperliches Wohlbefinden haben.

Yin Yoga

Yin Yoga ist eine ruhige und meditative Form des Yoga. Sie wird oft als taoistisches Yoga bezeichnet. Dieser Stil konzentriert sich auf eine tiefe Dehnung Deines Körpers und soll Yang Yoga, also muskelaufbauende Formen von Yoga, wie Anusara, Ashtanga, Iyengar und andere, ausgleichen. Das Besondere: Yin-Posen sind passiv. Das bedeutet, dass Du Dich in eine Asana begibst und komplett entspannen und loslassen kannst. Den Rest macht die Schwerkraft. Ein willkommener Nebeneffekt: Da die Übungen sehr lang sind, lernst Du Geduld!

Wie Du siehst gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Yoga Arten. Probiere es aus und schau, welche für Dich am besten ist. Wir wünschen Dir viel Spaß mit Deiner Yoga Praxis!

Elisabeth Naschberger-Mauracher

Elisabeth Naschberger-Mauracher

Elisabeth Naschberger-Mauracher ist Geschäftsführerin und Ayurveda-Expertin beim European Ayurveda Resort Sonnhof in Thiersee, Tirol. Seit 2019 leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann das Ayurveda Resort, das unter anderem mit folgenden Awards ausgezeichnet ist: Global Winner: Detox Programm, Best Medical Spa Award und World Luxury Hotel & Spa Award.

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Zu Beginn ist wichtig, dass Du mehrere Stile ausprobierst. Für Einsteiger sind ruhige Yoga Kurse, mit dem Fokus auf die Atmung, Meditation und wenige Asanas besser geeignet.

Yoga für Anfänger: die besten Übungen für Einsteiger

Yoga wird nach und nach immer mehr zum Trendsport. Zahlreiche Instagram Profile sind voll von verschiedenen Asanas (als Asana wird eine bestimmte Körperstellung im Yoga bezeichnet). Fälschlicherweise wird Yoga oft mit ausschließlich kompliziert aussehenden Übungen und enormer Flexibilität assoziiert. Das kann zu Beginn einschüchtern. Damit auch Du bald zum Yogi wirst, haben wir die wichtigsten Infos und die besten Einsteiger-Übungen für Dich gesammelt.

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Yoga für Anfänger: die besten Übungen für Einsteiger
Eine Hatha Yoga Stunde ist geprägt von langsamen und entspannten Übungen – also perfekt für einen Yoga Anfänger.

Hatha Yoga: Alles über den Yoga Stil und die besten Übungen

Hatha Yoga ist der bekannteste Yogastil und wurde wahrscheinlich im 6. und 7. Jahrhundert von dem indischen Gelehrten und Fischer Matsyenra sowie seinem Schüler Goraksha initiiert. Im 14. Jahrhundert wurde die Hathapradipika von Swatmarama verfasst. Hier beschrieb er das Hatha Yoga, alle Asanas und Wirkungen und alle seine Techniken.

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Hatha Yoga: Alles über den Yoga Stil und die besten Übungen
Yoga Nidra

Yoga Nidra

Yoga Nidra bedeutet übersetzt “yogischer Schlaf” und ist eine geführte Meditationspraxis, die zu tiefer Entspannung und Bewusstheit führt. Du wirst dabei einen Zustand zwischen Schlaf und Meditation erreichen und somit Deinen Geist beruhigen und den Körper revitalisieren.

Meditation | Yoga
Yoga Nidra