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Meditation | Schlaf

3 tolle Meditationsübungen zum Einschlafen

Elisabeth Naschberger-Mauracher
Elisabeth Naschberger-Mauracher01.04.2025
Finde mit Meditation zur natürlichen Ruhe.

Wenn Dein Geist sich abends nicht genügend entspannen kann, dann fällt das Einschlafen schwer. Die vielen Gedanken des Tages entwickeln sich zu einem kleinen Wirbelsturm im Kopf und lassen Dir keine Ruhe. Dabei gibt es wunderbar beruhigende Meditationsübungen, die Dir beim Einschlafen helfen können. Hier erfährst Du mehr.

Mit Meditation zu natürlicher Ruhe finden

Einschlafprobleme zehren an den Nerven. Vielleicht kennst Du das: während Du Deine Gedanken einfach nicht abschalten kannst und Dich gleichzeitig die Sorgen an zu wenig Schlaf quälen, ist es einfach unglaublich schwierig, sich richtig zu entspannen. Unter diesen Umständen greifen viele Menschen auf Schlafmittel zurück, um ihre Ruhe zu finden.

Doch Du musst nicht auf Medikamente zurückgreifen, um Harmonie zu finden: versuche es stattdessen doch einmal mit Meditationsübungen. Auf diese Weise gibst Du Deinem Körper auf natürliche Weise genau das, was er braucht, um in den Schlaf zu gleiten. Eine Studie der Universität Minnesota bestätigt die hohe Wirkkraft eines Meditations- und Achtsamkeitstrainings. Acht Wochen davon sind demzufolge genauso hilfreich bei Schlaflosigkeit, wie acht Wochen lang Schlaftabletten zu schlucken!

Du siehst also: du hast die Fähigkeit, Deine Schlafqualität zu verbessern schon in Dir – Du musst sie nur aktivieren.

Was Affen mit dem Einschlafen zu tun haben

Yoga vergleicht unseren Geist passenderweise mit einem Äffchen, das laut kreischend von Baum zu Baum hüpft. Ein lustiges Bild – doch irgendwann sollten wir unseren Affen ein wenig zur Ruhe kommen lassen, denn sonst raubt er uns den letzten Nerv. Während wir aber versuchen, uns von unserem inneren Affenzirkus wegzubewegen, geben wir den Gedanken dadurch nur noch mehr Energie. Die Lösung: den Affen ablenken!

3 tolle Meditationsübungen zum Einschlafen

Das Wichtigste bei diesen Meditationsübungen ist also, dass Du Deine Konzentration auf etwas anderes als das Einschlafen verlagerst. Wie genau Du das am besten anstellst, zeigen wir Dir in den folgenden Meditationsübungen zum Einschlafen:

Übung 1: Ein Meditationsobjekt finden+

Finde ein Meditationsobjekt, wie etwa Deine Atmung, und konzentriere Dich darauf.

Anstatt sich beim Einschlafen mit hunderten Gedanken zu beschäftigen, versuche ein Meditationsobjekt zu finden, auf das Du Dich voll und ganz einlassen können:

Spüre Deine Atmung, den Luftstrom an den Nasenflügeln, oder das Heben und Senken Deiner Bauchdecke. Dabei zählst Du etwa die Atemzüge bis 10 und fängst dann wieder von vorne an.

Das wäre beispielsweise schon eine erste, hilfreiche Meditationsübung. Sie mag im ersten Moment simpel klingen, doch sie erfordert ein hohes Maß an Konzentration – und zwar genau an der richtigen Stelle, um den schlafraubenden Gedanken die Energie zu nehmen – und Deien inneren Affen so zu bändigen.

Übung 2: Einen inneren Film ansehen+

Eine andere Methode wäre diese – nimm Dir mindestens 10 Minuten Zeit dafür:

  • Setze Dich aufrecht, aber bequem in Deinem Bett hin.

  • Lasse die Ereignisse des Tages von hinten nach vorne Revue passieren. Angefangen von diesem Moment, weiter zu Deinem Weg ins Bett und so weiter.

  • Dabei musst Du nicht detailreich sein, sondern sich einfach die Momente in Erinnerung rufen, die Dir von selbst kommen. Erlebe diese ein weiteres Mal.

  • Wichtig ist eine Betrachtung von außen: siehst Du Deinen Tag vor Dir, als hätte ihn jemand anders erlebt und als wärst Du nur ein unbeteiligter Zuschauer. Wenn Du also an diesem Tage etwa eine Kränkung erfahren hast, dann nimm jetzt Abstand davon. Es ist zwar Deine Gestalt, die Du da in der Vergangenheit siehst, aber die gibt es jetzt ja nicht mehr. Du bist jetzt gerade hier, abseits all dessen.

  • Jetzt kannst Du einfach still so sitzen bleiben und erleben, wer Du eigentlich bist– abseits der Erfahrungen dieses Tages – nur Du selbst.

  • Du kannst dabei ruhig einschlafen.

Anfangs kann diese Meditationstechnik etwas schwierig sein, doch nach der Zeit kann sie Dir als kraftspendende Beruhigungstechnik dienen. Das Rückwärtsdenken löst die Anspannung im Kopf, und die Unberührtheit von den täglichen Geschehnissen zeigt Dir, wer Du wirklich bist. Es gibt also keinen Grund gegen die nötige Schlafentspannung.

Übung 3: Ein Mantra zur Achtsamkeit+

Ein Mantra kann für das richtige Entspannen sehr hilfreich sein.

Vielen fällt das Entspannen auch mit einem Mantra leichter. Führe Dir das Wort „Ruhe“ beim Einatmen innerlich vor Augen, bei der Ausatmung die „Entspannung“. Das wiederholst Du für mindestens 10 Minuten in entspannter Stille.

Auch wenn Dein Äffchen sich dabei immer wieder mal einschaltet und andere Gedanken dazwischenwirft, sei ihm nicht böse – nimm den Gedanken kurz zur Kenntnis, begrüße ihn freundlich und verabschiede ihn auch gleich wieder. Dann kannst Du Deine Aufmerksamkeit erneut auf Dein Mantra lenken: Ruhe, Entspannung, Ruhe, Entspannung …

Wenn Dir andere Begriffe mehr zusagen, kannst Du natürlich andere Wörter genauso verwenden. Wichtig ist, dass Du rundum entspannst!

Meditation zum Einschlafen: Ein abschließender Tipp

Die Balance der Körperelemente ist auch ein zentraler Bestandteil des European Ayurveda®. Krankheiten sowie Störungen, wie zum Beispiel Schlafprobleme, sind immer Symptome eines Ungleichgewichts in uns. Indem wir Körper, Geist und Seele Ausgeglichenheit schenken, können wir gezielt zu neuer Regeneration, Energie und Freude finden. Bring ein wenig Ayurveda als tolle Schlafkur in Dein Leben!

Meditationsübungen können Dir dabei helfen, Deinen Geist auf natürliche Weise zu entspannen. Ob Du nun ein Meditationsobjekt vor Deinen Gedanken platzierst, Deinen Tag geistig noch einmal rückwärts von außen erlebst, oder Dir ein beruhigendes Mantra aneignest, liegt ganz bei Dir. Nimm Abstand zu Problemen und Sorgen mit Meditation: wir wünschen Dir einen erholsamen Schlaf!

Musikalische Töne können dabei helfen, in die Meditationspraxis einzutauchen.

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Beim Meditieren soll absolute Stille herrschen, so die weit verbreitete Meinung. Ohne Musik zu meditieren, scheint also die einzige Option – tatsächlich kann Musik während der Meditation aber eine große Rolle spielen. Hier erfährst Du, warum das so ist und welche Art der Meditationsmusik zu Kundalini-Meditation und Co. passen.

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Yoga zur Entspannung ist eine sanfte Einheit, die darauf abzielt, Stress abzubauen und Körper sowie Geist zu beruhigen. Sie eignet sich besonders gut am Ende eines hektischen Tages oder als Teil eines regelmäßigen Entspannungsrituals, um das körperliche und emotionale Wohlbefinden zu fördern.

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Achtsamkeit ist eine natürliche menschliche Fähigkeit, die wir besitzen und durch Übungen stärken können.

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Achtsamkeit ist eine natürliche menschliche Fähigkeit, die wir besitzen und durch Übungen stärken können. Achtsamkeit üben bedeutet präsent zu sein, wach und bewusst in Kontakt mit der gegenwärtigen Erfahrung, von Moment zu Moment, mit einer nicht wertenden, offenen und annehmenden Haltung.

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